Aus dem Leben des Grafen Dodiko

Um das Jahr 1000 herrschte in Warburg ein Graf von seiner mächtigen Burg aus.
Dieser Graf hieß Dodiko und seine Burg „Wartberg“.


Sie stand mitten in Warburg auf einer Anhöhe, dort, wo jetzt der Burgfriedhof ist.
Der Graf Dodiko lebte mit einer ehemaligen Stiftsdame zusammen. Das war sehr ungewöhnlich.

Die gebildete Frau konnte ihm bei der Verwaltung der Besitztümer helfen. Zusammen hatten sie einen Sohn.

Es wird berichtet, dass der Sohn des Grafen etwa 1014/15 vom Pferd stürzte und tödlich verunglückte.

Graf Dodiko konnte seinen Besitz deshalb nicht weitervererben.

Der Bischof Meinwerk von Paderborn bot Graf Dodiko an, seine Besitztümer dem Bistum Paderborn zu vererben.
Dieses tat der Graf, durfte aber bis zu seinem Lebensende in seiner Burg wohnen bleiben.


Am 22. Mai 1020 starb der Graf.